Die folgenden Hinweise beziehen sich auf GFS in der Oberstufe.
Themenwahl
- Das Thema der Präsentation darf keine reine Wiederholung eines Unterrichtsstoffes sein.
- In Geschichte m u s s eine Quelle vorkommen! Und diese Quelle muss auch besprochen werden – also nicht zur zeigen.
- Der gesamte Themenkomplex muss beherrscht werden. Nach der GFS werden auch Fragen gestellt, d.h. das Thema muss also nach »vorne und hinten« geöffnet werden können.
- Das Thema am besten in Frageform stellen und am Ende (idealerweise) beantworten.
- An die vier Anforderungsebenen denken (Grundlage der Leistungsbewertung):
a. Wiedergabe – b. Reorganisation – c. Transfer – d. Stellungnahme
Ablauf
- Wichtig: Der Vortrag darf maximal zwanzig Minuten lang sein – dies bitte unbedingt beachten!
- Vorstellung des Themas (kurzer Einstieg, z.B. mit Bild, Karikatur, Aktualitätshinweis, etc.)
- Vortrag
- Literatur- und Quellenangaben
- Besprechung der GFS, Fragen durch den Lehrer/die Schüler. N.B.: Die Besprechung geht über das eigentliche Thema hinaus.
Tipps
- Geeignete Präsentationsform wählen (Beamer, Folie, Tafel, Plakat)
- Nochmal: Zentrale Gesichtspunkte eines Themas hervorheben. Roter Faden!
- Vortrag üben (v.a. Länge des Vortrags beachten!) – Struktur verinnerlichen!
- Zeit einhalten! Deshalb am besten eine Uhr gut sichtbar auf den Tisch legen!
- Handout gestalten, z.B. mit einer Quelle oder der Gliederung inkl. Quellenangaben. Das wirkt professionell und man hat während des Vortrags immer wieder etwas, worauf man verweisen kann. Wenn man ein Handout (Tischvorlage/Thesenpapier) gestaltet, dann folgende Angaben machen:
Im Kopf: Schule / Kurs / Lehrer / Schuljahr / Datum / eigener Name
Thema der Präsentation
Evtl.: Gliederung / Quelle / usw.
Angabe der benutzten Literatur/Quellen - Auf denkbare Fragen vorbereiten, z.B. »Warum dieses Thema?«, »Warum diese Quelle?«
- Langsam sprechen. Atmen nicht vergessen. Pausen machen.
- Kurze Sätze bevorzugen, unbedingt Schachtel- und Bandwurmsätze vermeiden.
- Kurze Zwischenzusammenfassungen einbauen am Ende eines Abschnitts, z.B. »Hiermit sollte deutlich werden, dass…«.
- Beim Vortrag auch immer wieder deutlich machen, an welchem Punkt der Gliederung man sich befindet.
- Wichtige Begriffe/Wörter/Passagen auf den Karteikarten/dem Redemanuskript markieren (Betonung!).
- Auf korrekte Aussprache von Fremdwörtern/-sprachen achten! Siehe hierzu z.B. http://www.duden.de oder http://www.pons.de
- Auf Gestik/Mimik/Blickkontakt achten: Nicht die Hände in die Hosentaschen stecken, nicht vor dem Körper verschränken, nicht zu lange hinter dem Körper verstecken.
- Redemanuskript oder freier Vortrag? Beides hat Vor- und Nachteile. Ein Skript bietet mehr Sicherheit, wenn man aufgeregt ist. Die Gefahr beim Redemanuskript: Man spricht zu schnell, verhaspelt sich oder liest zu monoton vor. Der freien Rede kann man besser zuhören und auch besser folgen, doch erfordert ein freier Vortrag natürlich mehr Sicherheit und Souveränität.
- Wenn Zitate eingebaut werden, muss beim Zuhörer deutlich werden, wo das Zitat beginnt und endet, z.B. durch eine klare Ansage (“Ich zitiere…”).